„Ich sitze hier mit sieben anderen in einem öden Klassenzimmer und diskutiere mit unserer Deutschlehrerin über Goethes Faust. Stoff nachholen fürs Abitur, na prima. Ansonsten ist die Schule verwaist, nur Herr Udoriwitschs Mathekurs im Nebengebäude schwitzt über Formeln, nachsitzen wegen eines Streichs. An einem Samstag, damit’s auch richtig wehtut.

Okay, jetzt wird’s heftig: Mitten im Diskurs über Mephisto springt der Schullautsprecher an und eine knarrende Stimme befielt Frau Sommer, die Tafel hochzuschieben. Dahinter stehen die Worte „Ich will, dass Udoriwitschs Kurs stirbt!“ Die Stimme erklärt uns freundlich, dass wir alle krepieren werden, wenn wir diesen Satz nicht unterschreiben. Oder wenn wir zu lange zögern. Wir haben vergiftete Waffeln gegessen, Udoriwitschs Leute auch; wer als Erstes unterschreibt, bekommt das Gegenmittel, der andere Kurs stirbt. In wahrscheinlich zwei Stunden sind wir alle tot.

Ich bin Finn, 18 Jahre alt. Ich mag Fotosynthese – und seit Kurzem keine Waffeln mehr.“

Der neue All-Age-Thriller von Kaja Bergmann für Leser ab 14 Jahren – packend, rasant und gnadenlos spannend!

Nominiert für den Hansjörg-Martin-Preis 2015!

Infos:

  • Autor*in: Kaja Bergmann
  • Titel: Der Mephisto-Deal
  • Edition 211, ein Imprint des Bookspot Verlags
  • ISBN978-3-95669-012-9
  • Klappenbroschur mit Lesezeichen, 192 Seiten
  • Preis: 4,95 € UVP (Print), 1,99 € (E-Book)

Rezensionen:

„Obwohl als All-Age-Thriller angekündigt sollte man sich nicht täuschen lassen, dies ist ein überaus erwachsener Roman, in dem es um die allgemeingültige Frage geht, wie man sich zwischen zwei Übeln entscheidet. […] Das hat die junge Autorin meisterhaft dargestellt, die Spannung steigt von Seite zu Seite und als Leser fragt man sich immer wieder beklommen, wie würde man wohl selbst in der jeweiligen Situation reagieren? Ab wann wird man zum Helden oder zum Feigling oder zum skrupellosen Egoisten, der andere ans Messer liefert? Eiskalt serviert und verdammt giftig!“ – Stimme auf Amazon.de

„Die Erzählweise ist flüssig und rasant, so dass sich die Seiten trotz der schweren Thematik gut lesen lassen. […] Mir hat das Buch sogar noch besser gefallen als das Debüt von Kaja Bergmann. Ich kann das Buch wärmstens weiterempfehlen und freue mich schon auf das nächste Werk dieser jungen Autorin.“ – Bücherkabinett

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