Es brodelt in der Stadt. Daran besteht für den Skribenten, der nach jahrzehntelanger Abwesenheit in seine alte Heimat zurückkehrt, kein Zweifel. Nichts Geringeres als das Ende der Welt schwebt wie das drohende Damoklesschwert über seinem Kopf und so begibt er sich auf Spurensuche in seiner eigenen Vergangenheit und jener der Weggefährten seiner Jugendtage. Unter dem vermeintlich stillen Idyll der Stadt liegt ein Netz aus Intrigen, Korruption und politischen Machenschaften verborgen, das tödliche Opfer fordert.

Alle Fäden scheinen bei einer Person zusammenzulaufen, dem unantastbaren Baumagnaten Birgmann. Skrupellos, ambitioniert und … bereit über Leichen zu gehen? Schnell stellt der Skribent fest, dass nicht nur Birgmann das Schicksal der Stadt zu lenken versucht – die elitäre Bruderschaft der Stadt, die Congregatio Cicero, übt ihren Einfluss durch ihre erlauchten Mitglieder ebenfalls aus. Seine Heimkehr wirft für den Skribenten mehr Fragen auf, als er je Antworten finden könnte, doch einer Sache ist er sich gewiss: Der Strafe des Himmels wird niemand entkommen.

Michael Böhm ist ein Meister der leisen Töne – subtil und wortgewandt zeichnet er ein kriminologisches Gesellschaftsporträt. »Die zornigen Augen der Wahrheit« gewährt einen Blick hinter verschlossene Türen auf ein eingespieltes System von Verbindungen und Abhängigkeiten.

Infos:

  • Autor: Michael Böhm
  • Titel: Die zornigen Augen der Wahrheit
  • Edition 211, ein Imprint des Bookspot Verlags
  • ISBN 978-3-95669-133-1
  • Klappenbroschur mit Lesezeichen, ca. 192 Seiten
  • Preis: 12,95 € (Print), 7,99 € (E-Book)

LESEPROBE

Wer Michael Böhm kennt, weiß, dass er ein Autor mit literarischer Ambition ist, und die Unterhaltungsebene allein ihm ein zu dünnes Brett wäre. […] Der Dachauer Autor verschränkt verschiedene inhaltliche und erzählerische Ebenen: die drohende kosmische Katastrophe, und den Kleinstadttrasch, Weltpolitik und kommunale Kungelei, kühne Fabulierlust und einen detailgetreuen Realismus. […] Böhm kann schreiben, keine Frage, und an Ideen mangelt es ihm auch nicht. […] Kleine liebenswerte Details verweisen auf die großen Literaten, die Böhm beeindruckt und teilweise auch geprägt haben. So verewigt Böhm nicht nur seine Heimatstadt, sondern auch sein literarisches Zuhause.“ Gregor Schiegl, Süddeutsche Zeitung

„Schon der Klappentext hat es in sich und verspricht dem neugierigen Leser zweierlei: Zum einen eine spannende Geschichte, ein „kriminologisches Gesellschaftsporträtund zum anderen einen stilistischen Lesegenuß aufgrund „leiser Töne“. Und das Buch aus Böhms Feder hält tatsächlich auch, was dieser Verlagstext verspricht. […] Lieber Michael Böhm, vielen Dank für dieses intellektuelle, schöngeistige Buch.“ Siegfried R. Krebs, Blog Freigeist Weimar