Insel Martinique, Anfang des 19. Jahrhunderts: Annabelle und Léon lieben sich. Doch ihre Familien, reiche Zuckerrohr-Plantagenbesitzer, sind verfeindet und gegen eine Verbindung. Sklavenaufstände erschüttern die Insel, die nur ein scheinbares Paradies ist.
Léon, der in Paris sein Medizinstudium abschließen will, erleidet Schiffbruch und gilt als verschollen. Annabelle, die nach einem leidenschaftlichen Abschied ein Kind von ihm erwartet, erfährt, dass die elterliche Plantage verschuldet ist. Sie ist gezwungen, den reichen Sklavenhändler Ramazon zu heiraten. Ein böser Fluch scheint über ihr und Léon zu liegen, trotz des schützenden Amuletts ihrer Sklavin Leila, der Tochter einer Mambo-Priesterin.
Nach einem Brand und der Plünderung der Plantage durch aufständische Sklaven, flieht Annabelle vor ihrem brutalen Ehemann Ramazon zu Verwandten nach Paris. Auf der Überfahrt kommt ihr Sohn Valentin zur Welt.
In Paris erfährt sie neues Unglück: Ihr Bruder ist während des Russlandfeldzugs Napoleons gefallen und ihrem Onkel kann sie nicht zur Last fallen. Um zu überleben, meldet sie sich als Statistin im frivolen Cabaret „Jolie Femme“. Als ihr Gesangstalent entdeckt wird, beginnt sie ein neues Leben.
Doch bald droht neues Unheil. Ramazon taucht auf und will seine Rechte geltend machen. Der „Fluch der Zuckerinsel“ scheint sie weiter zu verfolgen.
Trotz allem kann sie Léon nicht vergessen. Lebt er vielleicht doch noch – werden sie sich wiedersehen?