Geschichten aus einer versunkenen Welt Wie war sie denn wirklich, die Deutsche Demokratische Republik, jenseits aller Klischees über Trabbis, Sandmännchen und Goldbroiler? Fritz-Dieter Doenitz wirft mit seinen Geschichten aus einer versunkenen Welt Schlaglichter auf den ganz normalen Wahnsinn des DDR-Alltags. Aus der Sicht eines parteilosen Wissenschaftlers – eines Vertreters jener Gattung, die Lenin einst als nützliche Idioten bezeichnete – beschreibt der Autor das Leben in der DDR bis zu deren Untergang. 27 humorvolle, teils skurrile, aber auch beängstigende Innenansichten eines totalitären Staates.
ISBN 978-3-937357-39-3 | |
Kritiken
Ich habe das Buch gerne gelesen und halte es zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall für einen wichtigen Beitrag in einer Zeit, in der Beschönigung und Vergessen eine unheilige Allianz eingehen. (amazon 5*)
Der Autor dieses leicht lesbaren und sehr gut geschriebenen Buches versucht diese Verständnisschwelle insbesondere bei der jüngeren Generation zu überwinden. Er erzählt einfach sehr typische Geschichten aus dem DDR-Alltagsleben und versucht auf diese Weise Lesern, die solche Erlebnisse nie hatten, das ganz normale Dasein im Arbeiter-und-Bauern-Staat näher zu bringen. Jede Geschichte hat im Leben des Physikers Doenitz so auch stattgefunden, und viele von ihnen beschreiben ganz klassische DDR-Vorgänge oder -Zustände aus der Sicht eines Regimegegners, der kurz vor dem Mauerfall seine Ausreise in den Westen genehmigt bekam. (Top 10 Rezensent, amazon 5*)
